Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Hoffnungsträume – Hoffnungsbäume: für Kinder in Brasilien

Kinder wollen die Natur verstehen

Die Kinder und Jugendlichen in Brasilien möchten die Gründe für die Naturphänomene, mit denen sie regelmäßig konfrontiert sind, verstehen und ihren Teil zur Lösung beisteuern. Die Schule leistet dazu nur einen geringen Beitrag. Weil es zu wenig Schulgebäude gibt, findet der Unterricht in Schichten statt. Ein Schultag dauert nur vier bis fünf Stunden, da stehen andere Fächer als Naturschutz im Mittelpunkt. Umso wichtiger sind deshalb außerschulische Angebote. Unsere Partnerkirche, die Methodistische Kirche in Brasilien, bietet seit vielen Jahren unter dem Motto »Sombra e Àgua Fresca« (SAF / Schatten und frisches Wasser) an vielen Orten ein sozialdiakonisches Bildungsprogramm an. Die derzeit 51 Projekte bieten einen geschützten Raum in einem oft unsicheren Umfeld. Sie richten sich insbesondere an Kinder und Jugendliche, die von Prostitution, Drogen und Gewalt bedroht sind.

Naturschutz durch »EcoAction«

Die Jugendlichen von »Schatten und frisches Wasser« in Liberdade wollten mehr über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Naturzerstörung erfahren. Seit November 2024 treffen sie sich zu »EcoAction«. Mittlerweile hat sich die Gruppe verdoppelt, weil die Jugendlichen Freunde mitbringen. In der zweiten Jahreshälfte 2026 starten neue Gruppen in Manaus, Teresina und Rio de Janeiro. Zudem haben weitere Gemeinden für Schulungen angefragt. 

»EcoAction« verbindet mehrere Bereiche. Im Mittelpunkt steht die Bewahrung von Gottes Schöpfung als Teil christlicher Erziehung. Die Jugendlichen machen eigene Erfahrungen und denken gemeinsam darüber nach, wie ein guter Umgang mit der Schöpfung gelingen kann. Auf Basis der gesammelten Erfahrungen plant die Gruppe, was sie selbst tun und bewirken kann, und beginnt zu handeln, z.B. mit Baumpflanzaktionen.

Jugendliche sind selbst aktiv

Bei »EcoAction« sind die Jugendlichen die Akteure. Sie suchen nach Möglichkeiten, wie andere Jugendliche und jüngere Kinder in Kontakt mit der Natur treten und Gottes Schöpfung lieben lernen können. Die Jugendlichen entwickeln durchführbare Projekte und tragen dazu bei, dass christliches Bildungsmaterial entsteht. 
Um voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu inspirieren und ihre Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren, nutzen die Jugendlichen soziale Medien als Kommunikationsmittel. Die eigens entwickelte »EcoAction«-App ist derzeit noch in der Testphase. Der Projektkoordinator wird regelmäßig Netzwerktreffen organisieren, um die Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen zu sammeln und zu teilen. Geplant ist auch eine Vernetzung mit örtlichen Umweltprojekten.

Dafür sammeln wir