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03.02.2015

Bildungschancen ermöglichen in Nigeria

In Yugorobi leben rund 500 Kinder und Jugendliche, die keinen Zugang zu Bildung haben. Deshalb will die Südkonferenz der EmK in Nigeria mit unserer Unterstützung hier eine Grundschule für 100 Kinder bauen

Nigeria ist mit über 150 Millionen Einwohner auf einer etwa dreimal so großen Fläche wie Deutschland das bevölkerungsreichste Land in Afrika. Aber trotz vorhandenen Ölvorkommen und wirtschaftlichem Aufschwung in den letzten Jahren sind nach wie vor große Teile Nigerias sehr unterentwickelt. Gleichzeitig hat sich die Sicherheitslage (Stichwort »Boko Haram«) sowie die gesellschaftliche Situation in letzter Zeit eher verschlechtert.

Yugorobi, im Bundesstaat Taraba gelegen, ist ein schwer zugängliches Dorf mit ca. 4.000 Einwohnern. Die meisten von ihnen leben in Armut (unter 1 US-Dollar Einkommen pro Tag) und der Staat hat es bis heute nicht geschafft, hier eine auch nur annähernd ausreichende Infrastruktur zu erstellen. So gibt es für ca. 500 Kinder keine Schulplätze und davon sind aufgrund traditioneller Rollenmuster vorwiegend Mädchen betroffen.

Da in Yugorobi die EmK mit einer großen Gemeinde (ca. 450 Gottesdienstbesucher) vertreten ist, möchte die Kirche hier den Bildungsbereich stärken. In Absprache mit der Bevölkerung und der lokalen Verwaltung ist deshalb geplant, eine einfache Schule mit drei Klassenräumen zu bauen, um über 100 Kindern den Besuch der Grundschule zu ermöglichen. Ziel ist es, diese Schulgebäude bis zum Herbst erstellen zu lassen und dann die Schule zu eröffnen.

Die EmK in Nigeria wird sich an diesem Projekt mit der Übernahme von einem Drittel der Kosten sowie von sicher einer Menge an Eigenleistungen beteiligen.

Gerade angesichts der Situation in Nigeria und der Herausforderungen durch die »Anti-Bildungs-Ideologie« von Boko Haram ist dies ein wichtiges Zeichen, dass wir die Arbeit der EmK im Bereich der Bildungsarbeit mit diesem Projekt unterstützen.

Bau einer anderen EmK-Schule
Die Gemeinde in Yugorobi