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Nsanje im Süden Malawis

28.07.2015

Dankbarkeit und Herausforderungen in Nsanje, Malawi

Vor vier Jahren konnte ich die Gemeinden um die Stadt Nsanje herum im Süden Malawis zum ersten Mal besuchen. Grund war eine Dürre, die in dieser eigentlich sehr fruchtbaren Gegend um den Shire-Fluss viele Menschen in existentielle Not brachten. Dieses Jahr nun wurden die gleichen Gemeinden von großen Überflutungen heimgesucht, die ihre Ernte zerstört hat. Durch Nothilfe aus den USA und der EmK-Weltmission konnten viele diese schwierige Zeit überstehen

Die Dankbarkeit für die Hilfe wird mit einem Tanz ausgedrückt

Deshalb wurde uns große Dankbarkeit entgegengebracht. Doch es bestehen weiter große Herausforderungen. Noch ist die neue Ernte nicht eingebracht, so dass manche Familie weiter am Rande der Existenznot leben muss. Und mittelfristig muss die Nahrungsgewinnung so verbessert werden, dass die Menschen auch Notzeiten ohne Hilfe mit eigenen Reserven überstehen können.

Die EmK in Malawi hat hier schon einiges getan: Durch Brunnen können manche Gemeinden nun besser Gemüse anbauen. Sowohl die Gesundheits- wie auch die Landwirtschaftskoordinatoren der Kirche beraten und schulen die lokale Bevölkerung. Mit einfachen Pumpen kann in flussnahen Gebieten Bewässerungsanbau von Mais und anderen Grundnahrungsmittel betrieben werden.

Bitte beten Sie für die Menschen aus dieser armen Gegend in Malawi und unterstützen Sie die EmK-Weltmission bei der finanziellen und praktischen Hilfe, die wir über die Gemeinden vor Ort an die Bevölkerung weitergeben.

Frank Aichele

Ein neuer Brunnen
Gemüseanbau