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12.07.2018

Manaus - Leben in einem gewaltbereiten Umfeld

Katya und Lucas wohnen im Nordosten von Manaus in einer Favela. So nennt man die Armenviertel, in denen die Häuser an den Stadträndern provisorisch und ohne Baugenehmigung errichtet wurden

Favela in Manaus

Ihr Stadtbezirk gilt als Risikobereich, den man als Außenstehender nicht gefahrlos betreten kann. Die methodistische Kirche No Mutiräo liegt an der Grenze, knapp außerhalb dieses Bezirks.

«Orquestra SAF« - die Kinder von Manaus machen zusammen Musik.

Dorthin kommen Katya und Lucas jeden Freitag und Samstag, denn an diesen Tagen öffnet die Kirche für verschiedene Angebote unter dem Namen »Schatten und Frisches Wasser«.

Jede Woche gibt es einen anderen Schwerpunkt: Biblische Geschichten, Sportaktivitäten und künstlerische Aktionen wechseln sich ab.

Für die älteren Kinder wie Katya und Lucas gibt es die Möglichkeit, Musik zu machen. Katya zeigt uns den Raum, der für die Mädchen reserviert ist. Hier treffen sie sich mit ihrer Leiterin Michelli, die mit ihnen Gespräche über Drogen, Sexualität und Körperpflege führt.

Sie sagt: »Die Kirche ist für mich ein sicherer Ort.« Dorthin lädt sie ihre Freunde gerne ein.