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17.07.2020

Grundlagen für Bildung ermöglichen

Es gibt in Malawi zu wenige Kindergärten: nicht einmal ein Viertel der Kinder können einen besuchen. Die meisten Kindergärten findet man in den großen Städten – doch der Großteil der Bevölkerung lebt auf dem Land.

Dorfkirche in Zuwaki

Viele kleine Kinder bleiben deshalb sich selbst überlassen. Es gibt in Malawi eine Schulpflicht für die achtjährige Grundschule, aber durchgesetzt wird sie vom Staat nicht. Immerhin muss seit 1994 für die Grundschule kein Schulgeld mehr gezahlt werden. Darum werden fast alle Kinder in die erste Klasse eingeschult. Aber nur wenige Kinder schließen die Grundschule nach acht Jahren erfolgreich ab. Doch ohne abgeschlossene Schulbildung können sie keinen Beruf erlernen und auch nicht die weiterführende Schule besuchen.

Eine Lehrkraft unterrichtet in Malawi im Durchschnitt 70 Kinder – da bleibt nicht viel Zeit, um einzelne Schüler*innen zu unterstützen, denen das Lernen schwerfällt. Wer anschließend die weiterführende Schule besuchen möchte, muss Schuldgeld bezahlen.

Aus den Mitteln der Aktion »Grundsteine legen« wurden zwischen 2013 und 2017 drei Kindergartenkirchen gebaut. Dieses Konzept war sehr erfolgreich: Die Kinder gehen gerne in diese modernen Kindergärten. Die Mitarbeitenden und die Kirchengemeinden engagieren sich für die Kinder und stellen sie wirklich in die Mitte des Dorfes bzw. der Kleinstadt. Die Eltern und Lehrer sind sehr dankbar für die sichtbaren Erfolge: Kinder aus diesen Kindergärten haben es leichter in der Schule und sind dort »Stützen des Unterrichtes«.

Die EmK in Malawi hat die Kindergärten zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht. Aber nur sechs von 22 Kindergärten finden in wirklich guten Gebäuden statt. Der Rest meist in Dorfkirchen, die mit »sehr einfach« nur unzureichend beschrieben sind. Der Bedarf ist also groß.

Schon jetzt sagen wir Danke, auch im Namen der Kinder in Malawi, für alle Unterstützung!