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Infomail Nr. 222 vom 19.01.2018

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission

2)     Begegnungsreise nach Ghana: Anmeldeschluss steht bevor

3)     Neue Gehörlosenschule nimmt Gestalt an

4)     Beratungsstelle für Roma-Mädchen in Mazedonien

5)     Freiwilligendienst in Namibia – noch ein Platz frei

6)     Besuch aus Übersee

7)     Weitere Informationen

8)     Was mich bewegt

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Ende des Monats wird Familie Janietz zu ihrem Heimataufenthalt nach Deutschland kommen. Bitte beten Sie für die letzten Vorbereitungen, eine behütete Reise und ein gutes Ankommen und Einleben der Familie in Deutschland. Und natürlich dürfen Sie auch den Reisedienst und die vielen Begegnungen und Gespräche mit in Ihr Gebet aufnehmen. Die Termine sind hier zu finden.
Ende des Monats beginnt auch die Jährliche Konferenz der EmK in Sierra Leone. Im Rahmen der Konferenz werden die neue theologische Fakultät der Universität der EmK in Freetown und das neue Ausbildungszentrum für Frauen in Bo eingeweiht. Bischöfin i.R. Rosemarie Wenner wird als unsere Vertreterin an allen diesen Veranstaltungen teilnehmen. Bitte beten Sie für eine sichere Reise von Rosemarie Wenner, einen guten Verlauf der Konferenz und einen erfolgreichen Start der neuen Einrichtungen.

2)   Begegnungsreise nach Ghana: Anmeldeschluss steht bevor

Vom 23. Juli bis 12. August 2018 ist eine Begegnungsreise nach Ghana geplant. Ghana liegt in Westafrika und ist ein wunderbares Land mit schöner Landschaft, freundlichen Menschen und einer interessanten Geschichte. Informationen zu dieser Reise finden Sie hier. Für nähere Informationen können Sie sich mit Pastorin und Reiseleiterin Franziska Demmler in Verbindung setzen. Für das Zustandekommen der Reise müssen bis zum 31. Januar zwölf Anmeldungen bei uns vorliegen. Bei Interesse melden Sie sich bitte so bald wie möglich bei uns an, denn nach derzeitigem Stand muss die Reise abgesagt werden.

3)   Neue Gehörlosenschule nimmt Gestalt an

Im Herbst konnte die EmK Liberia ein Gelände in Kakata kaufen, auf dem nun die neue Gehörlosenschule gebaut wird. Damit setzen wir die »Kinder helfen Kindern« Aktion 2015/2016 um. Auf diesem Gelände mit viel Platz wird momentan ein bestehendes Gebäude umgebaut und erneuert und anschließend ein weiteres Gebäude errichtet. Dann stehen der Gehörlosenschule für jede der sechs geplanten Grundschulklassen ein separater Raum sowie ein Lehrerzimmer, ein Materialraum und angemessene Toiletten und Waschräume zur Verfügung. Im November 2017 habe ich die Baustelle besucht, Opens internal link in current windowhier mein Bericht.

4)   Beratungsstelle für Roma-Mädchen in Mazedonien

In Ohrid (Mazedonien) hat die Evangelisch-methodistische Kirche eine Beratungsstelle für Roma-Mädchen aufgebaut. Nach einer Probephase und einer Zeit der Auswertung bietet diese Einrichtung weiterhin wertvolle Hilfe und Beratung auf dem Weg zur Frau mit dem Ziel, die Denkweise von Roma-Mädchen im Blick auf Kinderehen zu ändern und ihren Blick auf Ausbildung und eine bessere wirtschaftliche und soziale Zukunft zu lenken. Wir unterstützen diese Arbeit über den Roma-Hilfsfonds der EmK in Mazedonien. Einen Bericht lesen Sie Opens internal link in current windowhier

5)   Freiwilligendienst in Namibia – noch ein Platz frei

Jedes Jahr entsenden wir in den Kindergarten der methodistischen Gemeinde in Windhoek, Namibia, zwei Freiwillige, die die Erzieherinnen bei ihrer Arbeit unterstützen. Für die Ausreise im Sommer 2018 haben wir noch einen Platz frei. Der Freiwilligendienst wird über das weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Nähere Informationen finden sich hier

6)   Besuch aus Übersee

Der neue Missionssekretär der Methodistischen Kirche im Südlichen Afrika, ‘Musi Losaba, wird als Gast an der Sitzung unserer Kommission für Mission und internationale kirchliche Zusammenarbeit (KMiZ) am 6./7. April teilnehmen. Anschließend steht er eine Woche lang für Besuchsdienste zur Verfügung, darunter an den Sonntagen 8. und 15. April. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden.
 
Auch Hella Goschnick, die in Chiang Mai, Thailand, für die Wycliff Bibelübersetzer arbeitet, wird in diesem Jahr in Deutschland sein und für Gemeindeveranstaltungen zur Verfügung stehen. Interessierte melden sich bitte direkt bei ihr: hella_goschnick(at)sil.org

7)   Weitere Informationen:

•    Jaiama: Mit Schwung ins neue Jahr
•    Neuer Präsident in Liberia ist EmK-Mitglied
•    Neue Gemeinde in Prag
•    Cambine-Unterstützer Andreas Stemberg erhält außergewöhnlichen Preis
Alle Berichte im Überblick finden Sie auf www.emkweltmission.de

8)   Was mich bewegt

Der US-Präsident begann das neue Jahr mit einer seiner Äußerungen, die mehr als problematisch sind. 54 afrikanische Staaten haben sich dagegen verwahrt, als „shithole countries“ verunglimpft zu werden.
Verallgemeinerung ist fast nie gut und speziell nicht bei der negativen Beschreibung von jemand oder etwas – und meist trifft es eben auch nicht zu. Ja, in vielen afrikanischen Ländern gibt es Armut, schlechte Regierungsführung, große Probleme, fehlende Infrastruktur, ein hohes Maß an Korruption etc. Aber all das existiert auch in den USA und in Deutschland. Genauso finden sich aber kreative und engagierte Menschen, mutige Ärzte und einfühlsame Sozialarbeiter, tolle Firmen, vorbildliche Beamte, neue Straßen und Bahnlinien, … – in afrikanischen Ländern wie in den USA und Deutschland. Verallgemeinern ist meist einfacher und bequemer. Differenzierung aber ist nötig und trifft die Situation besser. Oder würden wir gerne als „alle Deutschen sind humorlos“ oder „alle Schwaben sind geizig“ oder … einsortiert oder gar verunglimpft werden?
Dankbar bin ich für die sehr deutlichen Stellungnahmen, die unser Bischofsrat in dieser und ähnlichen Fragen veröffentlicht hat. Gerade weil zurzeit nicht nur der US-Präsident die sprachlichen und inhaltlichen Maßstäbe negativ beeinflusst, haben wir als Christen und als Kirche eine Aufgabe, aber auch eine Chance, anderes, christliches Reden und Handeln vorbildlich zu praktizieren und damit ein positives Gegenbeispiel zu zeigen. Denn bei Gott sind alle Menschen ausnahmslos geliebt und geachtet. 

Mit herzlichen Grüßen verbleibt
Ihr
Frank Aichele