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Infomail 221 vom 15.12.2017

  1. Fürbitte der EmK-Weltmission

  2. Skulptur zu versteigern zu Gunsten der EmK-Weltmission

  3. In der Ruhe liegt – die Ersparnis

  4. Marian hat es geschafft

  5. Lernhelfer*in in Sierra Leone gesucht

  6. Reisedienste unserer Mitarbeitenden in 2018

  7. Weitere Informationen

  8. Was mich bewegt

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Das Missionsehepaar Sirlei und Paulo Roberto da Cunha werden in Kürze wieder in ihre Heimat Brasilien zurückkehren. Drei Jahre lang hat er als Dozent das Theologische Seminar der EmK in Cambine, Mosambik unterstützt. Seine Frau hat sich in dieser Zeit der Betreuung der Partner*innen der Studierenden gewidmet. Aus gesundheitlichen Gründen haben die beiden beschlossen, ihren Dienst in Mosambik nicht zu verlängern. Bitte beten Sie für ein gutes Wiedereinleben der beiden in Brasilien und für eine gute Entwicklung der gesundheitlichen Probleme, die Sirlei im Moment hat.
Noch sucht die methodistische Kirche in Brasilien Nachfolger. Bitte beten Sie auch für diesen Prozess und dass die richtigen Personen für Cambine gefunden werden.

Familie Janietz wird ab Februar für drei Monate zum geplanten Heimataufenthalt in Deutschland sein. Bitte beten Sie ganz persönlich für Melanie, Jan-Ulric und die Kinder Lotte und Pepe. Und nehmen Sie bitte auch die folgenden Anliegen in Ihr Gebet auf: Dass alle Vorbereitungen gut verlaufen, besonders die Kinder mit der veränderten Situation zurechtkommen, ihr Reisedienst für viele Gemeinden zum Segen werden darf und sie bei allen Fahrten und Flügen bewahrt werden.

2)   Skulptur zu versteigern zu Gunsten der EmK-Weltmission

Stefan Kern, Mitglied in der EmK-Gemeinde Bad Kreuznach, hat die Skulptur einer afrikanischen Frau gestaltet, die zu Gunsten der EmK-Weltmission versteigert werden soll.
Die Versteigerung läuft bis Mittwoch, den 20. Dezember 2017, 15:00 Uhr. Hier sind also schnelle Entscheidungen gefragt. Wie es genau funktioniert, erfahren Sie hier.
Die Skulptur aus Holz auf einem Sandsteinsockel ist 52 cm hoch. Sie stellt eine afrikanische Frau dar, die von ihrer Arbeit gebeugt ist, aber trotzdem ihre Würde bewahrt.

3)   In der Ruhe liegt – die Ersparnis

Die neue Solaranlage auf dem Dach des Projekts »Eine hellere Zukunft für Kinder« (BFC) in Liberia hat eine vielfältige Wirkung. Bei einem Besuch im November konnte ich mich davon selbst überzeugen: Der Dieselgenerator, der bis September tagsüber Strom für die Computer und Maschinen lieferte und nachts die Sicherheitsbeleuchtung gewährleistete, schweigt nun – im wahrsten Sinne des Wortes. Mehr dazu lesen Sie hier

4)   Marian hat es geschafft

Obwohl sie zwischendurch an Ebola erkrankte, konnte Marian aus Koidu in Sierra Leone erfolgreich ihre Ausbildung im Konomusu-Ausbildungszentrum der EmK beenden. Doch der Weg dahin war nicht einfach. Im November habe ich sie erneut getroffen. Ihre Geschichte finden Sie hier

5)   Lernhelfer*in für Sierra Leone gesucht

Familie Janietz lebt in der Stadt Bo in Sierra Leone. Die Kinder Lotte (8) und Pepe (6) werden nach dem Lehrplan der Deutschen Fernschule unterrichtet. Im Rahmen eines Freiwilligendienstes wird dafür ein Lernhelfer oder eine Lernhelferin ab Mai 2018 oder später gesucht. Hier erhalten Sie die wichtigen Informationen

6)   Reisedienste unserer Mitarbeitenden in 2018

Wie bereits bei den Fürbitten erwähnt, kommt Familie Janietz Anfang Februar für drei Monate zum Reisedienst nach Deutschland. In dieser Zeit stehen sie für Gemeindebesuche zur Verfügung. Wer Familie Janietz zu einer Veranstaltung - vor allem unter der Woche - einladen möchte, wende sich bitte an die drei Konferenz-Missionssekretäre, die den Reiseplan organisieren:
Günter Loos (NJK) Opens window for sending emailguenter.loos(at)emk.de,
Thomas Günther (OJK) Opens window for sending emailthomas.guenther(at)emk.de und
Wolfgang Bay (SJK) Opens window for sending emailwolfgang.bay(at)emk.de.

Auch für Pastor Olav Schmidt und seine Familie, die von Juni bis September in Deutschland sind, und Claus und Renate Härtner ab Oktober können jetzt schon Termine mit den Konferenz-Missionssekretären vereinbart werden. Bitte denken Sie daran, dass die Woche nicht nur aus Wochenenden besteht. Laden Sie die Mitarbeitenden ruhig auch zu ungewöhnlichen Veranstaltungen ein.

7)   Weitere Informationen:

•    Zusätzliche Unterstützung beim Lesen und Füttern – Freiwillige in Namibia
•    SAT-7 KIDS ist seit 10 Jahren auf Sendung – Grund zum Feiern!
•    Wir wollen helfen! Aber wie? – Kirchlicher Unterricht in Freudenstadt »entdeckt Gutes«
•    Begegnungsreise nach Ghana im Juli/August 2018 - es sind noch viele Plätze frei
Alle Berichte im Überblick finden Sie auf www.emkweltmission.de.

8)   Was mich bewegt

Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen – das wurde in den letzten Monaten wieder viel und oft erwähnt. Und im Prinzip kann ich dem auch zustimmen. Mit Entwicklungshilfe, Investitionen der Wirtschaft durch einen (leider) sogenannten Marschallplan für Afrika, durch bessere Bildungsmöglichkeiten und vieles mehr soll das erreicht werden. Und das ist alles nötig und gut – wenn es richtig gemacht wird.

Mir wird aber, je länger ich intensiven Kontakt mit afrikanischen Partnern habe, umso mehr klar: Letztlich geht es nur, wenn wir mehr teilen: Mit dem Teilen von Macht und Einfluss, sowohl wirtschaftlich als auch politisch und dem Teilen von Demokratie und »Best Practice« (also den erfolgreich erprobten Modellen für gutes Zusammenleben etc.). Das heißt aber in letzter Konsequenz auch: Wir müssen abgeben und bei uns verändern. Einfacher leben in manchen Bereichen, so wie es »Brot für die Welt« schon vor über 25 Jahren gefordert hat. Das aber kommt so gut wie nie vor in Politikerreden – es ist doch zu unpopulär. Wir alle aber wissen, dass 7,5 Milliarden Menschen – Tendenz steigend – auf dieser Welt nicht auf unserem Niveau leben können: das überlebt die Erde bzw. die Schöpfung nicht.

Ich glaube, dass wir alle menschenwürdig und vernünftig leben können: Mit Nahrungssicherheit und ausreichend guter Infrastruktur (Wasserversorgung, Elektrizität, Absicherungssysteme, Krankenversorgung…) – wenn wir teilen und abgeben lernen. Und ich bekenne, dass auch mir das schwer fällt. Der Bericht über die erste Gemeinde in Jerusalem (Apostelgeschichte 2,44-47) könnte uns Anleitung und Vorbild sein.

Übrigens gibt es zu diesem Thema ein Interview, das Radio M mit mir gemacht hat. Hier können Sie es »nachhören«: www.radio-m.de/audio/view/id/3541

Ich wünsche allen ein gutes Reflektieren zu diesen Anregungen im Advent, ein erleuchtendes Weihnachtsfest und ein gesegnetes 2018 – in dem wir auch zum Segen werden dürfen.

Ihr
Frank Aichele