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Projektliste 2020 des Fonds Mission in Europa

Alle Projekte des Fonds Mission in Europa finden Sie hier (1,6 MB)

27.04.2021

Hoffnungsgemeinde – Gemeinde der Hoffnung

In Budapest (Ungarn) gibt es drei Gemeinden der EmK. Die Hoffnungsgemeinde ist zwar die kleinste unter ihnen – aber sie ist von erstaunlicher Strahlkraft, weil sie die Hoffnung nicht nur im Namen trägt, sondern sie auch glaubwürdig lebt.

Inmitten der Covid-19-Pandemie wuchs in Györgyi Vályi eine neue Berufungsgewissheit.

Vor etwa 13 Jahren wurde die damals 50-jährige Györgyi Vályi in die Hoffnungsgemeinde eingeladen. Sie hatte zwar seit ihrer Kindheit kirchliche Veranstaltungen besucht, so etwas zuvor jedoch noch nie gesehen: Die Gruppe war gemischt, auch einige Obdachlose besuchten die Gottesdienste – und da war eine ausgeprägte soziale Sensibilität, welche diese Gemeinde bis heute kennzeichnet. Nach einem längeren Weg und fester Verankerung in der Gemeinde, begann sie neben ihrer Arbeit her Theologie zu studieren. Anschließend wurde sie von der Kirche gebeten, die Leitung der Gemeinde zu übernehmen. Sie spürte Gottes Ruf darin und nahm ihn an. Nach einer über 40-jährigen Tätigkeit als Unternehmerin war sie plötzlich wieder eine Anfängerin. Der Dienst in der Kirche stellte sie vor Hürden, die es zu bewältigen galt – »und er lehrte mich Demut«, wie sie zugibt. »Ich musste Tag für Tag wachsen und lernen – nicht nur in meiner Kenntnis der Bibel, sondern auch als Leiterin.«

Hoffnung wird praktisch

Györgyi Vályi (l.) und die Menschen der Hoffnungsgemeinde engagieren sich auf vielfältige Weise im Dienst an den Menschen

Die Hoffnungsgemeinde ist immer noch klein, aber alle setzen sich ein. Györgyi Vályi zählt auf, wie die Hoffnung des Glaubens konkret weitergegeben wird: »Bandi übernimmt Predigtdienste in Krankenhäusern und Klári arbeitet als Betreuerin in einem Heim für Mütter mit Kindern, die obdachlos oder vor ihren gewalttätigen Ehemännern geflohen sind. Zsóka macht Besuche in einem Altersheim. Mit Noras Hilfe haben wir eine ungarischsprachige Gemeinde in Transkarpatien (Ukraine) unterstützt. Marika arbeitet mit Straßenkindern und besucht Roma-Familien in Tatabánya. Betti und ihre Familie engagieren sich in der Verbreitung christlicher Literatur. Kata setzt sich für Menschen ein, die auf dem Weg von einer Alkoholerkrankung zu einem neuen Leben sind.« Die Arbeit der Hoffnungskirche wird durch den Fonds Mission in Europa finanziell unterstützt.