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26.10.2017

Erster Spatenstich für Gehörlosenschule

Bis zum Sommer 2016 haben wir mit der Sammelaktion »Lasst Hände sprechen« für den Bau einer Gehörlosenschule in Liberia gesammelt. Nun konnte endlich der erste Spatenstich erfolgen.

Rolf Freischläger als Vertreter der EmK-Weltmission beim ersten Spatenstich für die neue Gehörlosenschule in Liberia. Im Hintergrund David Worlobah, Leiter der Gehörlosenarbeit der EmK Liberia.

Ende September wurde an einem regnerischen Tag der erste symbolische Spatenstich für die neue Gehörlosenschule in Kakata gefeiert. Zahlreiche Vertreter der Kirche, der Stadtverwaltung und des Bildungsministeriums waren anwesend. Rolf Freischläger, der als Fachkraft in dieser Zeit in Liberia weilte, überbrachte die Grüße der EmK aus Deutschland. Pastor George Wilson, Leiter der kirchlichen Programme und Arbeitsbereiche im Büro des Bischofs der EmK in Liberia, dankte den Menschen in Deutschland, die den Schulbau ermöglicht hatten. Damit gehe ein lang gehegter Wunsch der EmK Liberia in Erfüllung.

Pastor David Worlobah, Leiter der Gehörlosenarbeit der EmK Liberia, ist sehr dankbar, dass es nun endlich losgeht: »Die gehörlosen Kinder haben ein Recht auf Bildung und mit diesem neuen Gebäude haben wir die beste Möglichkeit, ihnen in unserer Gesellschaft einen Platz zu verschaffen.« Die neue Schule wird auf einem geeigneten Gelände in Kakata, ca. 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Monrovia gebaut. Dort gibt es schon eine kleinere Schule für Gehörlose in einem baufälligen Gebäude. Durch den Neubau mit zehn Klassenräumen kann die Schule nun vergrößert und mehr Kinder (sowie deren Eltern) können unterrichtet und geschult werden.

Als 2015 mit der Sammlung begonnen wurde, war man bei der Planung noch von einem Bau auf dem Gelände der EmK-Zentrale in der Hauptstadt Monrovia ausgegangen. Dann schien sich die Möglichkeit aufzutun, aufgrund einer beantragten Förderung bei einer amerikanischen Hilfsorganisation, eine deutlich größere Lösung außerhalb von Monrovia umsetzen zu können. Nachdem dieser Traum zerplatzte, machte man sich in Liberia viele Gedanken, was mit dem Geld aus der »Kinder helfen Kindern«-Sammlung realisiert werden kann. Zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort haben wir nochmals neu überlegt und jetzt diese wirklich gute Lösung gefunden.

Skizze der neuen Schule mit zehn Klassenzimmern