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21.03.2012

Britisch-deutscher Austausch über das Missionsverständnis

Die Kommission für Mission und internationale Zusammenarbeit (KMiZ) konnte in ihrer Frühjahrssitzung in Nürnberg den ehemaligen Missionssekretär der Methodistischen Kirche in Großbritannien, Mike King, begrüßen.

Bischöfin Rosemarie Wenner und Mike King

King war eingeladen, um sich mit der KMiZ über das Verständnis von Mission auszutauschen. Er zeichnete dabei in seinem Vortrag den Weg nach, wie sich die Mission von den Tagen der ersten Christenheit bis heute verändert hat. In einem weiteren Schritt sprach er über die Herausforderungen für Mission in heutiger Zeit. Mission ist mehr als Entwicklungshilfe. Es geht darum, den Menschen in Liebe zu begegnen, ihnen die Gute Nachricht weiterzusagen und neue Gläubige zu stärken und zu ermutigen, die Schöpfung zu bewahren und ungerechte Strukturen in der Gesellschaft zu verändern. Als Kommission stehen wir aber auch immer wieder vor der Frage, welche Ziele wir uns setzen, wie sich die Beziehung zu unseren Partnerkirchen entwickelt, wie eine gute Balance in der Unterstützung zwischen Geld und Personal zu realisieren ist.

Die anschließende Diskussion zeigte, wie vielschichtig gerade z.B. die Frage des Partnerschaftsverständnisses ist. Eine von uns oft gedachte Partnerschaft auf Augenhöhe ist in der Regel nicht realistisch. Dennoch ist es wichtig, gemeinsam Ziele zu vereinbaren. Es war interessant zu hören, wie dies z. B. in der Methodistischen Kirche in Großbritannien gelingt. Wenn dann auch Leben miteinander geteilt wird, ist die Partnerschaft für beide Seiten gewinnbringend. Hier will die KMiZ weitere Schritte gehen.

Bischöfin Rosemarie Wenner als Vorsitzende der KMiZ dankte Mike King für seinen Besuch und seine wertvollen Impulse. Anfang Mai wird Mike King dann auch im Büro der Weltmission sein, um die dortigen Abläufe zu evaluieren.