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Traurige Nachricht aus Haiti und den USA [siehe]

Eingehende Spenden (auch online) werden von uns an Diakonie Katastrophenhilfe weiter geleitet

Gebetsaufruf für die Erdbebenopfer in Haiti

Die Meldungen von den Verwüstungen durch das schwere Erdbeben in Haiti erschüttern uns alle.

Karte von OpenStreetMap (http://www.openstreetmap.de)

Wir bitten unsere Gemeinden, in der Fürbitte für die Menschen in Haiti und für die Helfer und Helferinnen einzustehen, die jetzt schnellstmöglich versuchen, die Verletzten zu bergen und die Betroffenen mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen. Die Evangelisch-methodistische Kirche in den Vereinigten Staaten von Amerika unterhält intensive Kontakte zur Methodistenkirche in Haiti.

Außer unseren Gebeten ist die konkrete Hilfe für die Menschen in Not gefragt, die ohnehin zu den Ärmsten der Welt gehören. Wir erbitten Spenden, die wir über die Diakonie-Katastrophenhilfe weiterleiten und empfehlen, beiliegenden Aufruf in den Gemeinden weiter zu geben.

Im ökumenischen Fürbittkalender ist folgendes Wort aus Haiti zu lesen:

"Die Hoffnung ist wie ein schwelendes Feuer, das nicht gelöscht werden kann …
Eines Tages wird jenes reinigende Feuer den Herd einer anständigen, armen Person heizen."

Aus: In Gottes Hand – gemeinsam beten für die Welt, Gebete für die weltweite Ökumene, Lembeck/Bonifatius, 2008, 31. Woche

Lasst uns beten, dass die Menschen in Haiti wieder Hoffnung gewinnen können, dass sie barmherzige Hilfe finden und dass ihnen bald Gerechtigkeit wiederfahren wird.

Bischöfin Rosemarie Wenner

Fürbitten zum 17. Januar 2010, 2.S. n. Epiphanias
Schweres Erdbeben in Haiti, Region Port-au-Prince

Bewähre dich als letzter Halt
für unsere Mitmenschen in Haiti,

die furchtbare Ängste, lähmende Trauer
und den Kampf um nacktes Überleben
zugleich ertragen müssen.

Mache die teuer erkaufte Lebenserfahrung der Armen
zu einer ersten Hilfe in der Trümmerwüste des Erdbebens,
bevor Hilfe von aussen sie erreicht.

Wir danken dir für jedes Menschenleben,
das noch gerettet werden kann,
durch rechtzeitige Bergung, durch medizinische Hilfe
durch Wasser und Nahrung.

Wir danken dir für alle sachkundigen Menschen,
durch die unsere Kirche und unser Land
beitragen können zur ersten Hilfe.

Wir bitten um Weitsicht für alle,
die Mitverantwortung tragen
für die Zukunft eines der ärmsten Länder der Erde

damit die Überlebenden spüren,
dass sie nicht Zeit ihres Lebens
Gefangene von Elend und Ungerechtigkeit bleiben müssen.

Quelle: Eine Welt Zentrum Herne  www.ewz-herne.de