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Flüchtlingsgemeinde Osire [siehe]

Flüchtlingsgemeinde wächst in Namibia [siehe]

Bethlehemkirche im Flüchtlingslager Osire geweiht

Schild (mit im Artikel zitierten Bibelvers)
Festgäste (v.l.n.r: E. Lueken, Gast aus der Ökumene, Bischof L. Mothibi, Lokalpastor E. Kameya, Superintendent F. Stanley)
Bischof Mothibi schneidet den Festkuchen an

"Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukuenftige suchen wir."
Dieser Vers aus Hebraeer 13 sprach den Bewohnern des Flüchtlingslagers Osire aus dem Herzen als Distriktsbischof  Mothibi die neue Kirche weihte.

Über hundert Gäste aus Windhoek waren angereist um bei der ersten methodistischen Gemeindegründung seit der Unabhängigkeit Namibias dabei zu sein.  Betlehemkirche wurde das neue Gotteshaus getauft – in Erinnerung an den kleinen, unbedeutenden Ort, aus dem einst Großes hervor ging.

Die kleine methodistische Flüchtlingsgemeinde mit Menschen aus dem Kongo, aus Simbabwe, Angola und Ruanda war im vergangenen Jahr stetig gewachsen. Nach Fertigstellung des Kirchengebäudes stieg die Gliederzahl nochmals sprunghaft an, so dass schon im Juli die Mindestanzahl für die Eigenständigkeit erreicht war.

Jetzt gilt es, sich als neue Gemeinde in den Strukturen der Kirche fest zu verankern und immer wieder Gehör zu verschaffen. Als Flüchtling fernab der Hauptstadt und ohne Lobby in der Gesellschaft gerät man schnell in Vergessenheit – das gehört zu den leidvollen Erfahrungen der Menschen auf ihrer Suche nach einer bleibenden Heimat. 

Die Flüchtlingsarbeit in Osire wird seit einigen Jahren von der EmK-Weltmission unterstützt

Edgar Lüken