Wiederaufbau nach Unwetterkatastrophen auf den Philippinen

- Bischof Leo Soriano (Foto: Mike DuBose)
Die Philippinos "taumeln" unter den verheerenden Auswirkungen mehrerer Taifune in diesem Herbst, sagt der evangelisch-methodistische Bischof der Davao Region auf den Philippinen, Leo Soriano.
Flutartige Überschwemmungen verursachten vor allem hohe Sachschäden. Weniger stabile Häuser wurden einfach weggerissen, Betonbauten wurden überflutet. Ein Teil der Hauptstadt Manila steht immer noch unter Wasser.
Nach dem ersten Taifun organisierte die Manila-Region, die von Bischof Lito C. Tangonan geleitet wird, Hilfsaktionen und schickte einen Brief mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung an Kirchen im In- und Ausland. Methodistische Einrichtungen und Gemeinden vor Ort haben an die Betroffenen Hilfsgüter verteilt und Unterkunft angeboten.
UMCOR, das Hilfswerk der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche, hat in Zusammenarbeit mit Kirchenmitgliedern und Freiwilligen vor Ort mehr als 11.000 obdachlose Familien mit Nothilfe unterstützt. An der Hilfsaktion hat sich auch die EmK-Weltmission aus Deutschland mit 10.000 Euro Soforthilfe beteiligt.
Langfristig müssen die Lebensgrundlagen genauso wieder aufgebaut werden wie die Häuser, erklärte Bischof Soriano. Viele Flutopfer haben buchstäblich nur noch das, was sie am Leib tragen. Viele Menschen werden umsiedeln müssen, da es nicht möglich ist, ihre Häuser an der gleichen Stelle aufzubauen.
Der Bischof erwartet, dass Weihnachten auf den Philippinen in diesem Jahr sehr trostlos sein wird, hofft aber, dass andere Methodisten für das Land und seine Bewohner beten. "Die Bedeutung von Weihnachten ist »Immanuel« – Gott mit uns. Wenn wir in der Tragödie wie im Frieden, in der Freude wie im Schmerz zusammen stehen, kann es »Immanuel« und ein frohes Weihnachtsfest für uns alle werden."
Quelle: United Methodist News Service
Übersetzung: Birgit Braeske


