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22.09.2014

EmK in Albanien

Entstehung:

1889 begann eine aktive methodistische Missionsarbeit in Albanien. Neben der Verkündigung des Evangeliums und praktischer Alltagshilfe lag der Fokus der Tätigkeit damals auf einer schulischen Grundausbildung der Bevölkerung. Nach dem zweiten Weltkrieg ruhte die Arbeit für mehrere Jahrzehnte, bis Christen aus Deutschland 1992 begannen, Hilfe nach Albanien zu bringen

Zentrum ihrer Aktivitäten war Bishnica, ein abgelegenes Bergdorf im Südosten des Landes. Später weitete sich die Arbeit aus. Einerseits wurden Sozialprojekte (Bildung, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft) aufgebaut. Andererseits öffneten sich auch Türen für die Verkündigung des Evangeliums. Als Folge davon wurde 1998 mit der Taufe der ersten Christen die EmK-Gemeinde in Bishnica gegründet.

Seither hat sich die Situation verändert. Viele Menschen haben Bishnica und die umliegenden Dörfer verlassen. Die EmK ist mit jenen unterwegs, die immer noch dort wohnen. Sie ist aber auch jenen gefolgt, die in die Städte gezogen sind. Im Jahr 2008 wurden zwei verheißungsvolle, wachsende Gemeinden in Tirana und Pogradec gegründet. Im Sommer 2014 wurde eine neue Gemeindearbeit in Elbasan begonnen. Die albanischen Gemeinden gehören zum Bischofssprengel Mittel- und Südeuropa der EmK.

Gemeindeaufbau in der Gegenwart

Seit 2008 als Superintendent für Albanien und Mazedonien vor Ort: Pastor Wilfried Nausner mit Ehefrau Jean.

Mit großem Engagement versuchen die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, das Evangelium weiterzugeben und zugleich aktuellen sozialen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen. Es gibt Gottesdienste, Gebets- und Bibelstunden, Treffen für Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche, Hauskreise, Englisch- und Musikkurse, Taufkurse, Ausbildungsveranstaltungen für Laienmitarbeitende, verschiedene Freizeiten für Kinder, behinderte Jugendliche und Familien sowie mehrere Sozialprojekte (Nähprojekt, Arbeit mit behinderten Kindern, Heilkräuteranbau). Durch diese Tätigkeiten möchte die EmK in einer Gesellschaft, die über weite Strecken weder kirchliche Traditionen kennt noch positive kirchliche Anknüpfungspunkte hat, glaubwürdig Kirche sein – nicht nur für sich, sondern gerade auch für andere.